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KLASSIK – KOMPETENZ

für Oldtimer-Liebhaber

Hauptuntersuchung

Die HU dient der Überprüfung, ob die Verkehrssicherheit, die Vorschriftsmäßigkeit, der Umweltschutz und die Kriterien des H-Kennzeichens bei Ihrem Klassiker noch erfüllt sind.
Oldtimer (Copyright: TÜV SÜD AG)   Seit dem 1. Dezember 1951 hat die Hauptuntersuchung (HU) in Deutschland die Aufgabe, sicherzustellen, dass keine Kraftfahrzeuge mit Sicherheitsmängeln am Straßenverkehr teilnehmen. Daher müssen auch Oldtimer per Gesetz zur HU.

Der Untersuchungsumfang und -ablauf einer HU sind in der Richtlinie für die Durchführung der Hauptuntersuchungen und die Beurteilung der dabei festgestellten Mängel an Fahrzeugen genau festgelegt.

Die HU ist eine zerlegungsfreie Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfung für bestimmte Bauteile und dient der Überprüfung des Fahrzeuges auf Vorschriftsmäßigkeit gemäß StVZO. Sie beinhaltet die Verkehrssicherheit, nicht jedoch die Betriebssicherheit.

Die Abgasuntersuchung (AU) – ehemalige ASU – ist ein vollständiger Bestandteil der HU in Form einer Prüfung auf Umweltverträglichkeit. Die AU ist aber nur bei Fahrzeugen mit Ottomotor ab Erstzulassung 01.07.1969 bzw. Dieselmotor 01.01.1977 erforderlich.

Der Untersuchungspflicht unterliegen annährend alle zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuge und Anhänger (§ 29 StVZO). Ausgenommen sind Kraftfahrzeuge mit rotem Kennzeichen, ob Händler- oder Oldtimerkennzeichen, diese Fahrzeuge benötigen keine HU. 

Bei fast allen Oldtimern ist bis 3,5 t zulässiger Gesamtmasse alle zwei Jahre eine Hauptuntersuchung fällig, bei der die TÜV-Sachverständigen die Bremsen, Beleuchtung und Co. zu Ihrer Sicherheit überprüfen.

Fragen zur HU bei Oldtimern beantworten Ihnen gern die TÜV-Experten in Ihrer Region.