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KLASSIK – KOMPETENZ

für Oldtimer-Liebhaber

FAQ

Die TÜV beantworten Ihnen die häufigsten Fragen zum Thema Oldtimer.
© TÜV Rheinland - Begutachtung von Oldtimer©Brigitte Bonaposta - fotolia.com  Oldtimer (Copyright: TÜV SÜD AG)


Wie alt muss ein Fahrzeug mindestens sein, um ein H-Kennzeichen erhalten zu können?

Ein Fahrzeug muss mindestens 30 Jahre alt sein, um ein H-Kennzeichen bekommen zu können.

Kann ein H-Kennzeichen auch wieder aberkannt werden?
Ja, wenn ein Fahrzeug nicht mehr den Kriterien dafür entspricht.

Ab wann benötigt ein Oldtimer eine Abgasuntersuchung (AU)?
Benziner ab Erstzulassung 01.07.1969, Diesel ab Erstzulassung 01.01.1977 benötigen eine AU.

Darf ich LED-Leuchten an meinem Oldtimer anbringen?
Nein, denn diese sind nicht als zeitgenössisch zu betrachten.

Kann ich einen modernen Motor in meinem Oldtimer verwenden?
Nein, wenn es den Motor nicht in der Fahrzeugbaureihe gegeben hat.

Muss ein Oldtimer zwingend mit einer Warnblinkanlage ausgerüstet werden?
Ja, denn diese Vorschrift wurde rückwirkend eingeführt und gilt für alle mehrspurigen Fahrzeuge.

Darf mein Oldtimer mit der originalen Acetylengas-Beleuchtung betrieben werden?
Nein, denn diese ist explosionsgefährlich und die Scheinwerfer haben keine Hell-Dunkel-Grenze, sind also nicht gegen Blendung des Gegenverkehrs ausgerüstet.

Wo erhalte ich technische Informationen über meinen Oldtimer?
Alle TÜV bieten einen Datenblattservice für Oldtimer an. Hier können Datenblätter mit relevanten technischen Informationen bestellt werden.

Worauf ist zu achten, wenn ich das Fahrzeug beim TÜV vorführe?
Hat der Oldtimer noch eine gültige Betriebserlaubnis, genügt es, wenn der verkehrssichere Zustand mit einer HU gemäß § 29 StVZO überprüft wird. Fehlt diese, muss der Sachverständige klären, ob das Fahrzeug im Ganzen den Vorschriften entspricht. Dies erfolgt auf Basis von § 21 StVZO („Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge“).

Die TÜV-Experten in Ihrer Region beraten Sie gern bei allen Fragen rund um Ihren Oldtimer.